Über Electric Mind

Mit wem Sie arbeiten würden.

Electric Mind ist die Beratung von Ulrich Callmeier, gegründet im Januar 2024 in Berlin. Er leitet jede Zusammenarbeit selbst und hat zwanzig Jahre lang daran gearbeitet, Organisationen für Software lesbar zu machen.

Sprechen wir über Ihre KI-Initiative
Ulrich Callmeier, Gründer von Electric Mind
Ulrich Callmeier, Gründer. Berlin, 2025.

Zwanzig Jahre die Regeln einer Organisation maschinenlesbar machen

Ulrich Callmeier ist Informatiker. Er hat sich für die Universität des Saarlandes entschieden, weil dort Künstliche Intelligenz und Computerlinguistik im Mittelpunkt standen: Sprache war für ihn das Interessanteste, was man mit Computern verstehen konnte, und KI, selbst mit den Methoden der neunziger Jahre, der vielversprechendste Weg, es zu versuchen. Ab 1998 forschte er am DFKI in Saarbrücken in der Sprachtechnologie, und aus seiner Diplomarbeit entstand PET, eine Parsing-Plattform für große Grammatiken, die zu einem der Standard-Parser der DELPH-IN-Forschungsgemeinschaft wurde. Darüber hat er publiziert: in Natural Language Engineering (2000), im CSLI-Band Collaborative Language Engineering (2002) und, mit Stephan Oepen, auf der IWPT 2000.

2000 ging er ins Silicon Valley, als Language Engineer bei einem Start-up, das ein KI-System baute, das Kundenanfragen per E-Mail beantwortete. Das System musste die Organisation kennen, für die es antwortete: eine frühe Begegnung mit dem Problem, an dem Electric Mind heute arbeitet. Nach zweieinhalb Jahren kehrte er nach Saarbrücken zurück, für die Forschung an SKATE, dem von SAP finanzierten Projekt zur Sprachprüfung, aus dem Acrolinx später ein Produkt machte.

Im Juli 2003 kam er in der Ausgründungsphase aus dem DFKI als CTO zu Acrolinx, noch vor dem ersten Produktrelease. Acrolinx macht KI-gestützte Content-Governance: Qualitätsprüfungen, eingebettet in mehr als dreißig Autorensysteme, die Unternehmensinhalte an der Terminologie, den Standards und Regeln der jeweiligen Organisation prüfen. Er blieb zwanzig Jahre, bis Ende 2023: CTO ab 2003, Geschäftsführer ab 2009 und ab 2015 zusätzlich COO, womit er neben Produkt und Entwicklung auch Finanzen, IT, Support und Customer Success verantwortete.

Die Aufgabe war die meiste Zeit dieselbe: das, was eine Organisation über ihre eigene Sprache wusste, von einer Maschine anwenden zu lassen, in den Werkzeugen, die Menschen täglich benutzten, und dann das Vertrauen dieser Menschen in das Ergebnis zu gewinnen. Genau das tut Electric Mind heute mit generativer KI, nur besteht der Kontext längst nicht mehr nur aus Sprachregeln.

Electric Mind hat er im Januar 2024 gegründet. Die Firma berät Organisationen bei ihren KI-Initiativen und arbeitet mit einzelnen Gründungsteams an deren Produkten; das eine hilft dem anderen.

Technisch aktiv, nicht nur beratend

Mit Sprachmodellen arbeitet er seit den ersten Transformer-Modellen, und seit 2023 jeden Tag: KI-gestütztes Programmieren seit Mitte 2023, Coding-Agenten seit Anfang 2025 und eine eigene Orchestrierungsschicht, die Arbeit an Agenten vergibt und das Ergebnis unabhängig prüft, bevor etwas übernommen wird. 2024 und 2025 hat er Markup.ai, das Unternehmen, zu dem Acrolinx geworden ist, bei der Evaluation generativer KI gegen regelbasierte Systeme beraten; Benchmark und Evaluationspipeline hat er selbst gebaut.

In den Gründungsprojekten, mit Ulrich Callmeier als technischem Berater, treffen die Methoden der Firma früh auf echte Probleme, und dort entstehen einige ihrer Werkzeuge. Was diese Projekte darüber lehren, wie sich KI im echten Einsatz bewährt, fließt in die Beratung ein, und umgekehrt. Zwei Beispiele:

Sprechen Sie mit dem, der die Arbeit machen würde

Bringen Sie etwas Konkretes mit, in welchem Stadium auch immer.

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